Sonntag, 25. Dezember 2011
Gesunde Ernährung
Durch einen unerhofften Geldsegen kann ich es mir in Zukunft erstmal leisten, Obst und Gemüse zu kaufen <3 Ich freu mich so! Die laufende Challenge wird etwas umgeändert, aber ich kann in Zukunft noch mehr auf die Preise achten und es wird nichts (!!!) weggeschmissen oder ungenutzt bleiben, was schon im Haushalt ist. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, erstmal die alten Sachen wegzuessen und dann, wenn es kaum noch etwas zu kombinieren gibt, etwas neues zu holen. Der einzige Knackpunkt wird sein, dass ich mich bemühen werden, jeden Tag zweimal Obst und drei Portionen Gemüse zu essen, dazu 2 Liter Wasser/Tee zu trinken und ein- bis zweimal am Tag Eiweiß zu mir zu nehmen :D. Der große Unterschied, wenn ich etwas da habe, kann ich auch naschen, aber es wird nichts mehr vom eigenen Geld geholt. Dadurch werden Weihnachten, Ostern und Geburstage auch mal wieder etwas besonderes und man kann sich über jede kleine Praline gleich doppelt freuen :D

Das Konzept ähnelt dem Weight Watchers Konzept, allerdings werde ich keine Punkte zählen, da es vorrangig nicht darum geht, abzunehmen, sondern sich gesünder zu ernähren. Wahrscheinlich stören mich meine paar Extrapfunde nicht weil es Winter ist... Irgendwie beruhigend, wenn man weiß, dass man nicht plötzlich verhungern wird XD...

So, hier nochmal zur Übersichtlichkeit:
Wasser/Tee: [_] [_][_] [_][_] [_][_] [_]
Gemüse: [_] [_][_]
Eiweiß:[_] [_]
Obst: [_][_]

Nudeln, Reis und Co. werden auch gegessen, allerdings bemühe ich mich, sie so gut es geht weg zu lassen und ohne diese Kohlehydrate satt zu werden :D. Wichtigste Regel, wenn man Hunger hat, essen! :D
Das Trinken fällt mir ja seit je her schwer, hatte mich ne Weile mal n bisschen dran gewöhnt, aber das ist eien gefühlte Ewigkeit her!
Da ich das alles aber schonmal ganz gut hinbekommen habe, hier ein paar Tipps für andere:

Wasser/Tee:

Flüssigkeitsaufnahme ist das A und O, jeder Körper kann längere Zeit ohne Nahrung auskommen, aber kaum ohne Flüssigkeitszufuhr! Trinkt man zu wenig, schadet das allen Organen, selbstverständlich auch der Haut. Es beeinflusst den gesamten Organismus und kann wirklich unangenehme Konsequenzen haben!
Deshalb empfehle ich jeden Tag zu einer vollen Stunde ein Glas Flüssigkeit zu trinken. Hierbei muss man sich nicht beschränken, von Softdrinks, Kaffee und Alkohol ist selbstverständlich abzuraten, aber Tees und Wasser sind perfekt! Von Milchmixgetränken würde ich auch abraten, Milch ist ein Nahrungsmittel für Kleinkinder und eigentlich nicht für Erwachsene gedacht. Ich selbst trinke auch ab und zu gerne Milch/-getränke aber ich würde das als Ausnahme machen und nicht als eine Regel. Ich würde Milch eher als Eiweißlieferant ansehen, aber dazu später mehr.
Tee gibt es in zahlreichen Variationen, Sorten, Geschmaclsrichtungen, da ist wirklich für jeden was dabei. Die Zubereitung ist einfach, und je nach Sorte handelt es sich um einen echten Gewinn für den Körper. Ganz vorne dabei sind Kräutertees natürlich. In Kräutern stecken viele wichtige Stoffe für den Körper, z.B. Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Polyphenole, die krebshemmend und antioxidantisch wirken! Wer Tee trinkt, hat schon gewonnen.
Wasser ist vielen zu lasch, aber auch ein schönes leicht kühles Glas kann unheimlich erfrischend sein! Ich persönlich mags leicht sprudlig, andere können damit aber nichts anfangen, ist auch hier eine Geschmackssache und auch Wasser untereinander sind wirklich sehr verschieden vom Geschmack, auch wenn man es auf Anhieb jetzt nicht vermuten mag.
Kurzum: Jeden Tag zur vollen Stunde ein Glas Wasser/Tee und ihr seid perfekt versorgt! Am Anfang schafft man das vielleicht noch nicht so recht, aber versucht es trotzdem so gut es geht euch dran zu halten, irgendwann spielt auch die Blase mit und ihr müsst nicht mehr alle Stunde auf Toilette. Eurer Körper wirds euch danken.

Gemüse:

Gemüse ist fantastisch. Ich liebe Gemüse. Daher habe ich es da schonmal recht leicht. Eine kleine Liste von Gemüse zeigt, wieviel Auswahl es gibt! Nimmt man dazu noch die vielen Kräuter und Zubereitungsvarianten dürfte einem eigentlich nicht mehr langweilig damit werden. Viele finden Gemüse ja langweilig oder zu bitter oder sonstwas, aber jeder kennt auch mindestens ein Gemüse, dass er oder sie ganz gerne isst. Von diesem Gemüse würde ich mit ähnlichen Gemüsen weitermachen, sie probieren und neu kombinieren. Man muss ja nicht auf Fleisch verzichten, wenn man das nicht möchte (bin kein großer Fleischesser und könnte - denke ich - auch vegetarisch essen, was ich in Zukunft auch anstrebe, allerdings "geheim" und ohne große Ankündigung im Freundeskreis oder der Familie), deshalb bin ich umso glücklicher, dass ich Gemüse so liebe *_*... Gemüse und Kräuter bringen erst die Würze ins Essen. Scharf angebratenes oder geschmortes Fleisch zwar auch, aber auch Gemüse, dass so zubereitet wird, hat ein unglaublich gutes Aroma! Drei Portionen Gemüse sind insgesamt 300 g. Das ist mit einem kleinen Salat und einer Gemüsebeilage eigentlich schon so gut wie erreicht. In einer Gemüselasagne hat man gleich das Vielfache davon und Gemüse kann man wirklich nie (!) zuviel essen, wenn man den Speiseplan nicht zu einseitig macht. Gemüse ist überlebenswichtig. Ohne gehts nicht lange gut und man betreibt Raubbau am eigenen Körper. Eiweiß: Eiweiß ist wichtig. Es empfiehlt sich, immer eine gewisse Menge Eiweiß zu sich zu nehmen, allerdings keine Monsterportionen. Es gibt Menschen, die komplett auf Eiweiß verzichten, aber gerade Kinder leiden bei einer solche Ernährung unter Mangelernährung. Ich laß in einem Artikel, dass die Ernährung des Menschen per se sich von der des Affen gar nicht allzu sehr unterscheiden sollte. Da sie unsere nächsten Verwandten sind leuchtet mir das sogar recht gut ein. Sie essen kiloweise Gemüse und Obst und ab und zu ein paar Nüsse und Käfer (okay, nennen wir es mal Eiweiß). Eiweiß ist also ein kleiner Zusatz, der aber nicht missachtet werden sollte. Deswegen bin ich für eine bis zwei kleine Portionen Eiweiß am Tag. Das kann ein Fischfilet sein, ein gekochtes Ei, eine Handvoll Nüsse (die enthalten neben Fett auch viel Eiweiß!) oder eine rein vegane Soja-Variante, für Fleischesser auch ein Hühnchenfilet oder ein mageres Steak. Obst: Ich selbst habe Probleme mit Obst. In meiner Kindheit gab es nicht oft Obst weil uns das Geld fehlte und deswegen habe ich mich nie so recht dran gewöhnt, es zu essen. Als ich so erfolgreich gesund aß, hatte ich mir aber zur Maxime gemacht, immer eine halbe Stunde vor der eigentlichen Mahlzeit eine Handvoll Obst zu essen. Das hat mehrere Vorteile: Erstens hast du dann die Portion Obst intus, zweitens wird Obst ist es gut, wenn man zuerst Obst isst, da es im Magen sehr schnell verdaut wird und man so keine Blähungen oder dergleichen bekommt und drittens hat man keinen Heißhunger mehr. Obst ist meist recht teuer, deswegen empfiehlt es sich, immer Saisonobst zu kaufen und es so gut es geht, abwechslungsreich zu gestalten. Auch Obstsalate zum Frühstück oder kleine, appetitlich aussehende Obst-Snacks zum Fernsehen können helfen :3 Nur Finger weg von Dosenobst, es ist fast immer immens gezuckert und verfehlt so den eigentlichen Zweck. So, ich hoffe ich konnte ein paar Tipps geben wie man sich einen Schritt in diese Richtung bewegt und ein paar Anreize liefern, es ganz ähnlich zu machen. Allerdings mache ich das letzten Endes für mich selbst und ich freue mich schon jetzt auf die Veränderungen, die sich in meinem Wohlbefinden wiederspiegeln werden :D



Literatur
Ich liebe Bücher, aber noch mehr liebe ich ganz viele Bücher, ergo: Bibliotheken. In meiner Kindheit hatte ich das große Glück, eine wunderbare Bibliothek in der Kleinstadt in der ich lebte, zu haben, aber heutzutage ist das leider etwas anders. Zwar kann ich die universitären Bibliotheken nutzen und wenigstens eine hat so lange auf, dass es sich rentiert, von morgens bis abends da zu sein, aber die meisten machen für meine persönlichen Zwecke zu spät auf und zu früh zu.
Ich habe bemerkt, dass ich seit Beginn meines Studiums eigentlich weniger über den Inhalt von Büchern nachdenke als zuvor. Irgendwie fehlt mir die Ruhe, Werke eingängig zu betrachten, infrage zu stellen und mich mit den viele Facetten zu beschäftigen, die sie enthalten. Das soll sich mit diesem Blog wenigstens ein bisschen ändern, deswegen möchte ich an dieser Stelle unter dem Stichwort "Literatur" Bücher vorstellen, besprechen und bestenfalls andere zum Lesen animieren <3.
Die Bücher werden hier verlinkt und ihr findet diese Seite bei den Hobbies rechts :D



Dienstag, 13. Dezember 2011
Japanisch - Die Sprache des Teufels?!
So oder so ähnlich lautet der Titel des Buches, dass sich eben genau mit dieser Frage beschäftigte. Ich erinnere mich nur noch dunkel an die Autorin, die sogar mal bei uns in der Uni einen Vortrag hielt und als Person jetzt nicht wirklich spannend zu sein schien, aber das Buch war klasse.
Doch muss ich gestehen, den Titel nur als Aufmacher für meinen eigenen kleinen Erfahrungsbericht über diese Sprache, die mir sehr am Herzen liegt, dienen soll.
Ich selbst lerne mal mehr, mal weniger Japanisch mit dem Ziel, später bei einer bestimmten Videospielefirma unterzukommen.
Leider merke ich, wie meine Motivation ständig steigt und fällt. Der Grund, denke ich, ist mir auch bekannt, der verdammte Druck.
Es ist ein Übel in dieser Welt dem man nicht wirklich entkommen kann, weshalb ich mich zumindest an dieser Stelle kurz fassen will: Auf wirklich freiwilliger Basis wäre das lernen leichter. Nicht nur, weil man sich dann an sein eigenes Tempo und vor allem die eigenen Interessen innerhalb der Sprache halten könnte, sondern auch weil dieser elitäre Klassenkameradenvergleich nichtig wäre. Diese Sprache ist wirklich aufwendig genug, da braucht es nicht noch gefühlte dreihundert erwartungsvolle Mienen, die im Hintergrund der "Akademiker-Industrie" auf jeden Pinselstrich und Grammatikfehler achten. Erst heute traf ich im Fahrstuhl auf eine wirklich sehr geschätzte Dozentin, die mir auch sofort die Frage stellte. "Wann werden Sie fertig?" Wo bleibt denn die Frage nach dem Spaß an der Sache? Muss man seinen Job heutzutage denn wirklich immer hassen um als "erfolgreich" oder "selbstständig" zu gelten?
Ist man nicht mit echter Motivation und Freude tausendmal "produktiver", wie es ja alle um einen herum haben wollen? Ist der Gedanke an Produktivität nicht eigentlich der unproduktivste Gedanke überhaupt? Es soll doch um Werte gehen, um Inhalte und nicht um einen Ouput! Wenn man Goethe gefragt hätte, "Wann werden Sie denn fertig?" hätte er sich vielleicht gleich sterben gelegt. (Wobei Goethe sich bei dem Vergleich grade wahrscheinlich nochmal umgedreht hat...)
Doch bevor dieser Post in einem Meer der Selbstmitleidsbekundungen untergeht, widme ich mich aber wieder dem eigentlichen Thema:
Japanisch ist ein wirklich wirklich tolle Sprache, es ist nur sehr aufwendig, ihr Schriftsystem zu lernen. Das frisst wirklich unheimlich viel Zeit.
In der Zukunft möchte ich gerne mit diesem Blog auch ein paar Projekte in Sachen Japanisch aufgreifen, z.B. eigene Übersetzungen von Untertiteln anfertigen. Ich denke, wenn man seine Ergebnisse anderen mitteilt, hat man noch mehr Motivation, sowas überhaupt anzupacken.
Wie man am besten Japanisch lernt, was man beachten muss etc. haben andere schon vor mir mehr als ausschweifend diskutiert, ein paar - meines Erachtens - interessante Sites, Blogs, Tipps etc. leite ich natürlich gerne weiter.
Japanisch, bzw. japanische Produkte und glücklicherweise mittlerweile auch Menschen sind tief in meinen Alltag verwurzelt, weshalb es mein größter Wunsch ist, eines Tages diese Sprache fliessend zu beherrschen und mich völlig entspannt japanischen Games, Büchern, Anime, Manga, Filmen, etc. zu widmen ohne ständig alles nachschlagen zu müssen :D



Montag, 12. Dezember 2011
Sparsames Essen
Auch wenn der Eintrag zum Klingspormuseum anderes vermuten lässt, muss ich eigentlich jeden Cent dreimal umdrehen. Glücklicherweise werde ich durch meinen Partner sehr unterstützt und die Situation ist mir so oder so nicht ganz fremd, hatten meine Familie schon seit meiner Kindheit immer mit den Finanzen zu kämpfen.
Leider wird mein Partner vorrausichtlich für eine gewisse Zeit im Ausland sein und seinen Aufenthalt selbst finanzieren müssen, deshalb muss ich mich wieder etwas stärker darauf einstellen, dass Nahrungsmittel knapper werden und große Einkäufe der Vergangenheit angehören. Genauso sieht es aus mit Unternehmungen oder "Kleinigkeiten" wie einem Café-Besuch etc.
Einerseits - jetzt mag man mich für verrückt erklären - ist das aber gar keine schlechte Sache. Wenn man auch kleine Dinge nicht mehr für selbstverständlich nimmt, dann kann man sich umso mehr über sie freuen, wenn sie doch mal stattfinden. Man wird einfach dankbarer für einfache Dinge und ist wirklich, kein Witz, ingesamt zufriedener mit dem, was man hat. Ich haue jetzt nicht die "denkt-an-die-afrikanischen-Kinder"-Keule raus, das ist zum Glück von unserer europäischen Lebenswelt ein Stück entfernt, aber auch ich habe Menschen, in diesem Fall Kommilitonen kennengelernt, die so große Geldsorgen hatten, dass sie sich gefreut haben, einen zwei Kilo Kartoffelsack für 60 Cent ergattert zu haben. Das ging bei dem einen so weit, dass er wirklich extrem abnahm, weil er sich kein Essen mehr leisten konnte.
So weit soll es bei mir allerdings nicht kommen, in totaler Askese möchte ich dann doch nicht leben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle mal testen, wie lange ich mit einer bestimmten Menge Lebensmittel auskomme, um Geld zu sparen. Fortan wird auf neue Einkäufe verzichtet, bis der letzte Vorrat aufgebraucht wird. Denn, wie oft passiert es, dass man noch Dinge im Kühlschrank hat, die nicht optimal genutzt wurden? Das ist reine Geldverschwendung im doppelten Sinne, schließlich kaufte man sie zunächst und muss sie dann neu ersetzen, weil sie schlecht wurden.
Die Weihnachtszeit erleichtert mir - dank Freunden und Familie - natürlich den Zugang zu Süßigkeiten oder größeren Festschmäusen, aber ingesamt möchte ich ab jetzt wirklich wissen, wie weit ich wohl komme. Da meine Vorräte immens sind und ich per se eigentlich gerne gut esse und es von meiner Familie her gewohnt bin, selbst zu kochen, ohne größere Hilfsmittel, möchte ich auch darstellen, dass man sich gesund ernähren kann, wenn man -sagen wir- als Single 35 € im Monat für Essen und Trinken zur Verfügung hat. (Bestimmte Sachen wie Salz/Pfeffer/Gewürze vorausgesetzt.)
Ich nehme an, dass meine bisherigen Vorräte diese Summe übersteigen, aber ich denke auch, dass ich die Monatsgrenze knacken werden. Wohlan denn, möge die Challenge beginnen!
(Man beachte, dass manchmal schon geöffnete Packungen verbraucht werden und ich die Preise für die jeweiligen Lebensmittel nicht immer im Kopf habe, wenn ich es aber noch weiß, schreibe ich es dazu. Wenn ich zum Essen woanders bin (und selbstverständlich eingeladen wurde, ziehe ich es von der Gesamtsumme der Tage ab, bis ich auf sagen wir - 40 Tage - komme. Ich bin gespannt, ob's bis dahin reicht oder ob ich feststellen werde, dass ich mit meiner Ernährung anders haushalten muss. Noch ist es einfach, wenn aber die Auswahl schrumpft, wird es sicherlich hart. Achja, alle Zutaten wurden bislang im Nahkauf oder einem großen Rewe gekauft, ich bin mir sicher, wenn ich einen Aldi/Lidl oder das neue Equivalent in der Nähe hätte, würde man nochmal Geld sparen. )



Sonntag, 11. Dezember 2011
The Elder Scrolls V: Skyrim
Schon seit der letzten Games-Convention war ich sehr gespannt auf das Game. Um es kurz zu fassen - schließlich wurde schon mehr als genug über Skyrim geschrieben - handelt es sich hier um ein sehr actionlastiges Rollenspiel mit mittelalterlichem Setting, dass viele Fantasy-Elemente mit einschliesst.
Es ist der erste Teil der Reihe den ich spiele und ich denke, ich habe einen Volltreffer gelandet. Mein Gott, ich kann es nicht anders sagen, dieses Spiel ist einfach EPISCH, in jeder Hinsicht. Die komplette Welt ist frei (!) begehbar, man kann überall hingehen, an Pfaden entlanglaufen oder querfeldein die Wälder, Täler, Gletscher, Seen, Flüsse, Sümpfe, wasauchimmer durchstreifen.

Viele mögen ja diese nicht-lineare Storyline nicht und möchten lieber ein knackiges, schnelles, gut durchdachte Storyline, aber ich kann mich im Entdecken verlieren.

Die Grafik ist - sofern man das Game auf dem PC spielt - wirklich hübsch, mal abgesehen von Characterdesign. Ich weiß nicht warum, aber vor allem die Elfen sehen wirklich schlimm aus, da hätte man vielleicht noch ein bisschen dran feilen können.
Es soll ja nicht so typisch asiatisch-perfektionistisch aussehen wie bei Aion, aber sie zeigen, dass es auch etwas anders geht.

Die Landschaften bei Skyrim sind allerdings brilliant, die Weitsicht ist je nach Hardware wirklich_ heftig und generell sind auch die Wetter und Lichteffekte ein Augenschmaus.




Wie gesagt ist so ziemlich alles, was in der realen Welt ohne Bergsteigerausrüstung begehbar ist, begehbar.

Glücklicherweise hat Skyrim aber mehr zu bieten als "nur" schöne Landschaften, das Gameplay rockt und ist extrem_ abwechslungsreich. Besonders toll find ich es auch, dass der Charakter sich in den Fähigkeiten verbessert, die er wirklich nutzt und dass man überhaupt nicht wie bei anderen Genrevertretern an ein "klassisches" Charakterkonzept gebunden ist.
Ich spiele derzeit eine hauptberuflichene Alchimistin, die man am ehesten als schleichende Bogenschützen mit leichtem Magie-Einschlag sehen kann.
Ich sammle also auf dem Weg zu Quests Indigrenzien wie Kräuter, Pilze, Pulver etc. und mische sie dann im Alchemielabor zusammen um neue Tränke und Gifte herzustellen. Die Kombinationsmöglichkeiten eröffnen sich einem nach und nach und es macht Spaß, wenn man sieht, dass man weiterkommt. Durchs An-/Verkaufen verbessert sich auch die Fähigkeit zu Handeln. Als Bogenschütze konzentriere ich mich natürlich eher auf den Fernkampf aus der Deckung und versuche meine Gegner zu überraschen und niederzustrecken, bevor sie mich überhaupt attackieren. Passiert das doch, wird nach und nach mein Rüstungswert verbessert. Dazu sind die Aufgaben noch recht abwechslungsreich und die Kämpfe gegen Untote, feindliche Magier und Krieger etc. und nichtzuguterletzt großen Drachen (!) spannend bis ins Mark, was auch der super Musikunterlegung zu verdanken ist.
Bestimmte Level-Zweige wie Nahkampf etc. benutze ich kaum, ich bin kein Dieb (obwohl ich viel schleiche) und trage leichte Rüstung statt Magierroben, obwohl ich durchaus Magierkräfte gebrauche. Man ist also auch hier extrem flexibel und das ist einfach nur klasse.
Die Gesellschaft reagiert auch recht interessant. Nach einer Weile wurde ich als Bogenschütze angesprochen, ich nehme an, dass das mit dem erreichten Wert zusammenhängt. Und ich bin erst bei Level 14 oder so, es geht prinzipiell bis Level 81 (!) und dabei habe ich schon mehr als 20 Stunden gespielt. (Man muss dazu sagen, dass ich kein Level-Grinder bin, es gibt Wege, die Fähigkeiten zu erhöhen ohne dass sie gerade benötigt würden...)
Mittlerweile besitze ich auch meine erste kleine Hütte die man nach und nach mit Gadgets ausstatten kann. Die Möglichkeit ein Haus zu erwerben bekommt man aber auch erst, wenn man der Stadt in der man es kaufen möchte, gute Dienste geleistet hat. Wieder ein schönes Detail, was zum Gesamtreichtum des Games beiträgt.
Ingesamt ist Skyrim eines der am besten bewerteten Spiele überhaupt und ich kann mich dieser allgemeinen Meinung sehr überzeugt anschließen.
(Erhältlich über Steam/PC, XBOX360, PS3. Würde aber aufgrund der vielen Details die PC-Version bevorzugen.)