Der Haushalt, Freund und Feind
Ich entwickle mich entgegengesetzt zu meinen jugendlichen Plänen immer mehr zu einer Haushälterin. Interessanterweise dürfte das aber wohl mehr wegen dem Einfluss meines Vaters als meiner Mutter so sein, der war nämlich recht ordnungsliebend - zuweilen pedantisch.
Als Kind habe ich bis zu dem Zeitpunkt an dem es eine Pflicht wurde recht gern im Haushalt geholfen. Ich mag es auch lieber sauber und ordentlich. Aber irgendwie bin ich auch im Haushalt eine Saisonbiene. Ich mache ne ganze Weile lang gar nichts und dann alles auf einmal. Das ist eine Gewohnheit die nicht wirklich ihren Zweck erfüllt und zwar, dass es immer vorzeigbar sauber ist. Dazu kommt noch die gegenwärtige WG-Situation und es gilt, dass vier Leute regelmäßig den Dreck von vierr Leuten wegmachen. Klingt theoretisch einfach, aber praktisch scheint es manchmal unmöglich zu sein. Je mehr Leute, desto mehr Chaos, das ist meine bisherige Bilanz.
Doch mit unserem weiblichen Neuzugang im Hause hat sich das Sauberkeits-und Ästethik-Empfinden oder besser, die Dringlichkeit, ein schönes, gepflegtes Zuhause zu haben, etwas mehr in meine persönliche Richtung entwickelt. DANKE!
Aber ich darf und kann die Schuld nicht auf die anderen abschieben, ich bin genauso ne faule Socke wie alle anderen, aber ich will mir Mühe geben! Jeden Tag dreimal, das ist mein Ziel!
Um das etwas leichter verfolgen zu können so auch hier eine kleine Liste der Dinge, die zum Wohl der WG/des eigenen Haushalts durchgeführt wurden.
Januar 2012:
02: Wäsche gewaschen, aufgehangen, Spüle geputzt, Wäsche gebügelt.
03: Spüle, Badspiegel, Badsims, Waschbecken, Kloroller
rhaelyn am 02. Januar 12
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